Call for Papers für das Jahrbuch immersiver Medien 2017: «Transmedia Storytelling»

Jahrbuch immersiver Medien 2017
Call for Papers: «Transmedia Storytelling»

Einsendeschluss für Abstracts: 06. März 2017
Einsendeschluss für Artikel: 19. Juni 2017
Einsendeschluss für Rezensionen, Produktionsberichte, Interviews usw.: 19. Juni 2017

 

Wir akzeptieren ab sofort Einsendungen für die kommende Ausgabe des Jahrbuches immersiver Medien zum Thema «Transmedia Storytelling».
Das Jahrbuch immersiver Medien als begutachtete, bewusst multi- und interdisziplinäre Fachpublikation lädt ein, sich dem komplexen Themenfeld des transmedialen Erzählens zu widmen. Neben themenbezogenen und freien Artikeln freut sich die Redaktion über Rezensionen relevanter Medien und Publikationen zum übergeordneten Thema der immersiven Phänomene und Medien, Texte zur Praxis immersiver oder innovativer interaktiver Medien, Interviews und Ergebnisse aus der angewandten Forschung.

In unserer Mediengesellschaft sind wir jederzeit und an jedem Ort von Medien umgeben. Über sie können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit auf Informationen bezüglich unserer Lebenswelt zurückgreifen. Sie bilden ein alles umspannendes mediales Netzwerk und Ökosystem. Wir sind vernetzt – mit Technologien, Menschen, Objekten, Räumen, Ereignissen, Geschichten…
Innerhalb dieses Prozesses der Mediatisierung unseres Alltags durch die verschiedensten Formen von Medien zeichnet sich eine Tendenz zur Amalgamierung, Konfluenz oder Konvergenz ab. Der Begriff der Medienkonvergenz bezieht sich dabei ganz konkret auf das Zusammenwachsen ehemals getrennter Medienbereiche und findet auf unterschiedlichen Ebene statt, wie Graham Meikle und Sherman Young in ihrem Buch Media Convergence. Networked Digital Media in Everyday Life betonen: «This book is about convergence — the coming together of things that were previously separate. […] We use the term convergent media throughout the book to refer to media content, industries, technologies and practices that are both digital and networked» (2011: 2f.).  Ein Effekt dieser technologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Medienkonvergenz ist das Aufkommen von transmedialen Erzählungen – Narrativen, die sich über unterschiedlichste Medien hinweg entfalten (vgl. Jenkins 2006: 98).
Transmedia Storytelling (TMS) ist dabei nicht allein auf fiktionale Inhalte zu begrenzen, sondern wird als Antwort auf die Fragmentierung des Medienmarktes ebenfalls in den Bereichen Journalismus, Marketing und PR eingesetzt. Damit weist dieses Phänomen sowohl aus einer akademischen wie auch aus einer praxisorientierten Perspektive eine Vielzahl von interessanten Anknüpfungspunkten auf. Es stellen sich unter anderem Fragen zur Entwicklung medienübergreifender Erzählungen, nach adäquaten Instrumenten und Methoden der Analyse, zur der Rolle der jeweiligen Medienspezifik, zur Implementierung interaktiver bzw. partizipativer Elemente oder der konkreten Anwendung des TMS in den oben genannten Bereichen Journalismus, Marketing und PR, usw.
Diesen und weiteren Fragen möchte das Jahrbuch immersiver Medien 2017 nachgehen, um so einen multi- und interdisziplinären Blick auf die Theorie und Praxis des transmedialen Erzählens im Kontext immersiver narrativer Medien zu ermöglichen.

Die Länge der eingesandten Exposés zu Artikelvorschlägen sollte zwischen 600 und 900 Worten liegen (exklusive Literaturangaben), bei Rezensionen und anderen Texten zwischen 1500 und 3000 Worten. Bitte senden Sie die aussagekräftigen Exposés zu Artikelvorschlägen bis zum 06. März 2017 an Prof. Dr. Patrick Rupert-Kruse über immersive-medien@fh-kiel.de; er steht Ihnen bei Rückfragen gerne zur Verfügung. Der Einsendeschluss für die vollständigen Artikel (aber auch für Rezensionen, Produktionsberichte, Interviews usw.) ist der 19. Juni 2017. Bitte beachten Sie für Ihre Einsendungen zwingend die Formatierungsvorlagen (style sheet) auf unserer Internetseite: www.immersive-medien.de.