Über uns

Das Institut für immersive Medien (ifim)

Das Institut für immersive Medien (ifim) ist eine Forschungseinrichtung des Fachbereichs Medien an der Fachhochschule Kiel mit dem Schwerpunkt auf Erforschung innovativer Medientechnologien. Die Aktivitäten des ifim bilden sowohl eine zusätzliche Vertiefung als auch eine Erweiterung der Lehrangebote in den Studiengängen »Multimedia-Produktion« (BA) und »Medienkonzeption« (MA). Das ifim ist als organisatorische Struktur zu verstehen, die sich aus Dozierenden und wissenschaftlichen Hilfskräften – vor allem des Fachbereichs Medien – zusammensetzt. Hier werden neben der Bereitstellung des Labors für Immersionsforschung und interaktive Medien u.a. diejenigen Projekte für Lehre und Forschung koordiniert, die sich innerhalb des institutsinternen Forschungsbereichs (s.u.) verorten lassen. Damit soll sowohl für Institutsmitglieder als auch für interessierte Studierende die Möglichkeit zur Erforschung immersiver und ubiquitärer Medien geschaffen werden.

Hintergrund der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Instituts ist die Tatsache, dass die rasant fortschreitende Medienevolution uns ständig dazu anhält, neue Technologien in unsere Lebenswelt zu integrieren. Dadurch kommt den uns umgebenden Medien und ihren Funktionen eine immer zentraler werdende Rolle in allen Lebensbereichen zu. Denn inzwischen haben Medien die Gesellschaft so sehr durchdrungen, dass Kultur ohne sie nicht mehr verstanden oder erklärt werden kann. Das gesamte menschliche Zusammenleben und die darin integrierten Interaktionen sind mediatisiert und medienbezogen. Zudem kommen in Forschung und Entwicklung, in Wissenschaft und Unterhaltung innovative Medientechnologien zum Einsatz, deren Nutzungsparadigmen noch nicht annähernd ausgelotet wurden. Folglich erscheint es sinnvoll, diese Entwicklung wissenschaftlich zu reflektieren und konzeptionell zu antizipieren.

Eben diese Entwicklung der Mediensysteme sowie deren Auswirkungen auf Individuen und Gesellschaft will das Institut für immersive Medien wissenschaftlich begleiten. Im Zentrum unserer Aktivitäten steht dabei der Aspekt der Amalgamierung oder Konfluenz, d.h. die Verschmelzung bzw. das Zusammenfließen unterschiedlichster Elemente: Mensch und Medium, Realität und Virtualität. Diesem Problembereich nähern wir uns in Forschung und Entwicklung über zwei Medientypen an: immersive und ubiquitäre Medientechnologien.

Ziel der Aktivitäten des ifim ist unter anderem die Beobachtung aktueller Medienentwicklungen, sowie deren technologische, theoretische, ästhetische und medienpsychologische Analyse. Im Fokus dieser Untersuchungen stehen die Veränderungen im Zusammenspiel von Medien, Individuen und Gesellschaft, ihrer Nutzung, Rezeption und Wirkung. Darüber hinaus gilt es, künftige Medienentwicklungen, auf die es konzeptionell im Bereich der soft innovations – also im Bereich der Medieninhalte- und Anwendungen – zu reagieren gilt, zu antizipieren. Durch die Anwendungsorientierung und Interdisziplinarität unserer Forschung sehen wir uns dabei als prädestinierter Ansprechpartner für politische Institutionen, gesellschaftliche Organisationen sowie Unternehmen mit spezifischen medienbezogenen Fragestellungen.